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Europa (16 Plätze)

UEFA (Union of European Football Associations)
 
Auf dem europäischen Kontinent bemühten sich 54 Mannschaften um die WM-Qualifikation, einzig Russland durfte aus den bekannten Gründen nicht teilnehmen. Es wurden je sechs Gruppen mit vier bzw. fünf Mannschaften ausgelost. Die zwölf Gruppensieger hatten ihr WM-Ticket in der Tasche (Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schottland, Schweiz, Spanien). Die Zweiten ermittelten zusammen mit vier UEFA-Nations-League-Vertretern über ein Playoff-Turnier vier weitere WM-Teilnehmer (Bosnien-Herzegowina, Schweden, Tschechien, Türkei). 

Südamerika (6 Plätze)

CONMEBOL (Confederación Sudamericana de Fútbol)
 
Die Qualifikation lief wie immer zuletzt im Meisterschaftsformat ab. Die südamerikanische Konföderation CONMEBOL weist ja ohnehin lediglich zehn Mitglieder auf. Und diese zehn Mannschaften spielten in einer Gruppe mit Hin- und Rückrunde ihre sechs direkten WM-Teilnehmer aus (Argentinien, Ecuador, Kolumbien, Uruguay, Brasilien, Paraguay). Die siebtplatzierten Bolivianer hatten in der interkontinentalen Relegation gegen den Irak das Nachsehen.

Afrika (10 Plätze)

CAF (Confédération Africaine de Football)
 
In Afrika bekundeten 54 nationale Verbände ihr Interesse an der Qualifikation. Aus diesen wurden neun Sechsergruppen gelost. Danach zog Eritrea zurück. Die neun Gruppensieger buchten ein Direktticket zur WM (Ägypten, Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kap Verde, Marokko, Senegal, Südafrika, Tunesien). Die vier besten Gruppenzweiten ermittelten einen Teilnehmer für die interkontinentalen Playoffs, über die sich DR Kongo die WM-Teilnahme sicherte.

Asien (9 Plätze)

AFC (Asian Football Confederation)
 
In Asien nahmen alle 46 FIFA-Mitgliedsverbände die Qualifikation in Angriff. Die 20 schwächsten Mannschaften mussten gleich in der ersten Runde ran. Die Sieger aus Hin- und Rückspiel fanden sich danach mit allen übrigen Teams in neun Vierergruppen wieder. Die Erst- und Zweitplatzierten erreichten die dritte Runde, die in drei Sechsergruppen ausgespielt wurde. Hier wurden je zwei WM-Tickets vergeben – an Iran, Usbekistan, Südkorea, Jordanien, Japan und Australien. Die Dritt- und Viertplatzierten landeten in der vierten Runde in zwei Dreiergruppen. Deren Sieger Katar und Saudi-Arabien ergatterten WM-Fahrkarten. Die beiden Zweiten spielten in der Folge einen Teilnehmer für die interkontinentalen Playoffs aus, über die es der Irak zur WM schaffte.

Nord- und Mittelamerika, Karibik (6 Plätze inklusive der Gastgeber)

CONCACAF (Confederation of North, Central American and Caribbean Association Football)
 
Von den 35 Mitgliedsverbänden dieser Konföderation waren Kanada, Mexiko und die USA als Gastgeber automatisch qualifiziert. Alle anderen Mansnchaften stellten sich dem Qualifikationswettbewerb. Die vier schwächsten Teams mussten sofort zur Tat schreiten, zwei davon wurden über Hin- und Rückspiel also schnell aussortiert. Somit blieben 30 Mannschafen für die sechs Fünfergruppen der zweiten Runde. Die Erst- und Zweitplatzierten schafften es in die dritte Runde, die in drei Vierergruppen ausgespielt wurde. Die Gruppensieger Panama, Curaçao und Haïti qualifizierten sich für die WM. Die zwei besten Gruppenzweiten gelangten zum interkontinentalen Playoff-Turnier. Dort hatten Jamaika und Suriname das Nachsehen.

Ozeanien (1 Platz)

OFC (Oceania Football Confederation)
 
Auch von den elf Mitgliedsverbänden der Konföderation Ozeaniens wurden die vier schwächsten in der ersten Runde zu einer Art Vorausscheidung verdonnert. Somit ermittelte man acht Teams für die zwei Vierergruppen der zweiten Runde. Die jeweils zwei Erstplatzierten erreichten dann das Halbfinale. Im anschließenden Endspiel setzte sich Neuseeland durch und schnappte sich das einzige WM-Ticket in Ozeanien.

WM-Qualifikation



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